Warum Ladungssicherung Pflicht ist
Nach § 22 der Straßenverkehrs-Ordnung muss Ladung so verstaut und gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht, umfällt oder herabfällt. Verantwortlich sind Fahrer, Halter und Verlader. Als Maßstab für die Praxis gelten die Richtlinien der Reihe VDI 2700.
Teil 1: Die Ware in der Kiste fixieren
- Drückhölzer und Kanthölzer klemmen die Ware zwischen den Wänden fest.
- Verschraubung mit dem Boden hält schwere Maschinen an ihren Befestigungspunkten.
- Schaumstoff polstert empfindliche Stellen und verhindert Scheuern.
- Kein Leerraum – Hohlräume werden ausgefüllt, damit sich nichts bewegen kann.
Das Ziel: Die Ware und die Kiste bewegen sich wie ein Block.
Teil 2: Die Kiste auf dem Fahrzeug sichern
- Formschluss – Kisten lückenlos an die Stirnwand und aneinander stellen, Lücken mit Holz oder Polstern füllen.
- Niederzurren – Spanngurte drücken die Kiste auf die Ladefläche und erhöhen die Reibung.
- Antirutschmatten unter der Kiste verhindern das Rutschen.
- Kantenschutz schützt die Kiste dort, wo die Gurte anliegen.
Was die Kiste dafür mitbringen sollte
Gute Ladungssicherung beginnt beim Bau der Kiste: Kufen, die Stapler und Hubwagen sicher aufnehmen, eine stabile Oberkante für Gurte und eine Kennzeichnung von Schwerpunkt und Anschlagpunkten bei schweren Gütern. Wir planen diese Punkte bei jeder Transportkiste und jedem Transportgestell mit.
Holz zur Ladungssicherung
Kanthölzer, Keile und Drückhölzer schneiden wir in unserer Werkstatt passend zu, auf Wunsch aus ISPM-15-behandeltem Holz für den Export. Mehr dazu unter Holzzuschnitt.
Verpackung und Transport aus einer Hand
Wenn wir die Kiste bauen und mit unserer eigenen Flotte transportieren, liegt beides in einer Hand: Die Kiste wird so gebaut, wie sie auf dem Lkw gesichert wird. Mehr zu unserem Transport: Spedition.