Kiste oder Container?
Motorräder werden meist in einer eigenen Holzkiste verschickt oder zusammen mit Umzugsgut in einem Container. Die Kiste hat Vorteile: Das Motorrad ist rundum geschützt, lässt sich mit dem Stapler bewegen und kann als Stückgut im Sammelcontainer oder per Luftfracht reisen. Das ist oft günstiger als ein eigener Container.
Wie eine gute Motorradkiste aufgebaut ist
- Stabiler Boden auf Kufen – für Stapler und Hubwagen
- Radaufnahme für das Vorderrad, damit das Motorrad gerade steht
- Verzurrung mit Gurten am Rahmen, leicht eingefedert
- Geschlossene Wände und Deckel gegen Stöße, Schmutz und Blicke
- Passende Maße – je kleiner die Kiste, desto günstiger die Fracht
Wir bauen Motorradkisten nach Maß – passend zu Ihrem Modell.
Das Motorrad vorbereiten
- Tank so weit wie möglich leer fahren.
- Batterie abklemmen und Pole isolieren.
- Spiegel, Windschild oder Koffer bei Bedarf abbauen und separat verpacken.
- Motorrad reinigen – manche Länder kontrollieren Erde und Pflanzenreste.
- Fotos vom Zustand machen, bevor die Kiste geschlossen wird.
Die genauen Vorgaben zu Tank und Batterie unterscheiden sich je nach Reederei, Fluggesellschaft und Zielland. Fragen Sie deshalb vorher Ihren Spediteur.
ISPM 15 nicht vergessen
Geht das Motorrad in ein Land außerhalb der EU, muss die Holzkiste nach ISPM 15 behandelt und gestempelt sein. Sonst kann der Zoll die Sendung zurückweisen. Als registrierter Betrieb kennzeichnen wir unsere Kisten mit DE-BE1 49051.
Seefracht oder Luftfracht?
Seefracht ist günstiger, dauert aber mehrere Wochen. Luftfracht ist schnell und teurer, und bei Luftfracht zählt oft das Volumen der Kiste mit. Für den Seeweg lohnt sich zusätzlicher Schutz gegen Feuchtigkeit, mehr dazu unter Korrosionsschutz und im Ratgeber Luftfracht-Verpackung.
Von Berlin aus
Wir bauen die Kiste in unserer Werkstatt in Berlin, holen das Motorrad auf Wunsch ab oder bringen die fertige Kiste mit unserer eigenen Flotte zum Spediteur, Hafen oder Flughafen. Eine Mindestmenge gibt es nicht, das Angebot ist kostenlos.