Die beiden Grundformen im Überblick
| Transportgestell | Offene, tragende Konstruktion für schwere, lange oder sperrige Teile, die einen festen Halt brauchen. |
|---|---|
| Holzkiste | Rundum geschlossen: schützt vor Stößen, Schmutz und Blicken – die erste Wahl für empfindliche Ware und den Export. |
Wann ein Transportgestell?
Ein Transportgestell ist richtig, wenn ein Bauteil schwer, lang oder ungewöhnlich geformt ist und vor allem fest gehalten werden muss: Maschinenteile, Profile, Rahmen oder Anlagenkomponenten. Das Gestell wird an die Form des Teils angepasst, damit nichts verrutscht. Weil es offen ist, spart es Material und Gewicht – schützt aber nicht vor Schmutz und Nässe.
Wann eine geschlossene Kiste?
Eine Holzkiste ist die sicherste Lösung, sobald eines davon zutrifft:
- Die Ware ist empfindlich oder wertvoll, etwa Maschinen, Elektronik oder Kunstwerke.
- Die Sendung geht ins Ausland, per Seefracht oder Luftfracht.
- Mehrere Umschläge sind zu erwarten: Lkw, Lager, Hafen, Container.
- Die Ware soll gestapelt oder länger gelagert werden.
Entscheidungshilfe in fünf Fragen
- Wie schwer ist die Ware und wo liegt der Schwerpunkt? Schwere Teile brauchen Kufen für den Gabelstapler.
- Wie empfindlich ist sie? Je empfindlicher, desto eher eine geschlossene Kiste.
- Wie lang und wie rau ist der Weg? Jeder Umschlag ist ein Risiko.
- Geht die Sendung aus der EU heraus? Dann muss jedes Massivholzteil nach ISPM 15 behandelt und gestempelt sein – auch beim Gestell.
- Kommt die Verpackung zurück? Für Rücktransporte oder die Lagerung lohnt sich eine stabile, wiederverwendbare Bauweise.
Was wir für Ihr Angebot brauchen
Für ein schnelles Angebot genügen diese Angaben – vieles davon passt in zwei Zeilen:
- Maße der Ware (Länge × Breite × Höhe) und Gewicht
- Stückzahl – ab einem Stück, ohne Mindestmenge
- Ziel und Transportweg (Lkw, See, Luft)
- Wunschtermin
- Falls vorhanden: Foto oder CAD-Zeichnung
Unsicher, was passt? Rufen Sie uns an – die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.